Freitag, 29. Mai 2015

There`s a new tea in town

Frische Minze oder Matcha, ich liebe Tee in allen Variationen und Lebenslagen. Die Anschaffung eines Samowars war eine Top-Investition in meine Lebensqualität. Wenn es schnell gehen soll, darf es auch schon mal ein Beutel sein. In die richtige Entspannung komme ich jedoch erst mit der achtsamen Zubereitung. Das Aufschäumen des Matchas z.B. ist zum Ritual geworden und trägt wesentlich zur Entschleunigung meines Alltags bei. Nun soll ein neues, außergewöhnliches Heißgetränk meine Sinne erobern. Der red espresso.

"Es ist kein Tee. Es ist kein Kaffee. Es ist eine völlig neue Getränkekategorie, die das Beste beider Welten vereint" so die Firmengründer."red espresso wurde 2005 in der Küche eines Kaffee-Junkies geboren: Die Inspiration, Rooibos Tee in einen koffeinfreien Espresso zu verwandeln, ohne auf den Stil, Geschmack und die Zeremonie verzichten müssen."

Klingt vielversprechend, zumal ich auch zu einem leckeren Tässchen Kaffee selten nein sage.


Lose und in Kapseln für die Nespresso-Maschine

Neben zahlreicher Genussvariationen gibt es vier Zubereitungsarten, die jeweils in einer
Video-Anleitung sehr einfach und anschaulich vorgestellt werden.

Zur Verfügung stehen Espressomaschine mit Siebträger, Espressokocher, French Press und die gute alte Kaffeemaschine. Jeder nach seiner Facon. Finde ich gut. Selbst Nespresso-Fans kommen auf ihre Kosten.

So weit, so gut. Auf dem Papier begeistert mich das neue Kultgetränk schon mal und auch die Website überzeugt mit einer inspirierenden Entstehungsgeschichte, schönen Bildern, interessanten Infos und wirklich tollen Rezepten.

red jack (mit Umdrehungen), iced red, red smoothie, fresh red, red panna cotta (wow)...wer die Wahl hat...

Ich habe mich für einen  spicy red chai latte entschieden. Sojamilch und Chai Pulver habe ich immer im Haus...passt.

Also flott einen doppelten red espresso im Espressokocher zubereitet, 2 TL Chai Pulver eingerührt und mit aufgeschäumter Sojamilch aufgegossen.

Vorfreude an meinem Arbeitsplatz. Im Focus, der red chai latte.


Lecker, wirklich richtig lecker und eine echte Genussalternative zum Klassiker aus Kaffeebohnen.
Wer Rooibos mag wird red espresso lieben. Das Aroma ist vollmundig intensiv mit subtiler Süße.
Die Sojamilch macht ihn schön cremig und das Chai Pulver gibt den gewissen exotischen Pfiff.

spicy red chai latte an appetitlichem Grün

Besonders klasse finde ich auch, dass mein neues Lieblingsgetränk koffeinfrei ist. Sprich, ich kann ihn bedenkenlos während meiner abendlichen Kreativphasen schlürfen.

In Deutschland bekommt man red espresso exklusiv bei All-Australian & More. Dort findet ihr übrigens auch weitere Delikatessen aus Australien, England, Neuseeland und USA.

Sooo, zwischenzeitlich habe ich ein neues Kännchen aufgesetzt, das jetzt übermütig auf der Herdplatte blubbert. Ich gönne mir jetzt noch einen feinen red cappuccino und träume von einem entspannten und genussvollen Wochenende :-)

Bis ganz bald und alles Liebe

Eure Christiane











Montag, 30. März 2015

Nach dem Essen ist vor dem Schokoladenkuchen


Wer Schokolade mag, wird diesen Kuchen lieben. Ein Bissen und man hat ein Maul voll Schokolade. Ein Back(meister)werk mit Charakter, herrlich saftig, nicht zu süß und mit     subtiler Kaffeenote. Der Clou ist, man braucht keinen Mixer, sondern schwingt vielmehr   beherzt den Kochlöffel :-)






Und so geht das...

Backofen auf 135 Grad Celsius vorheizen. Schokolade, Butter und den heißen Espresso in einen Topf (4-5L) geben. Das Ganze bei niedriger Temperatur rührend zum Schmelzen bringen, ca.10 min abkühlen lassen und dann mit der Kokosmilch (Likör/Whiskey) und den Eiern gründlich verquirlen.

Das Mehl sieben und mit Natron, Zucker und Salz vermengen. Die Mischung in den Topf geben und alles mit einem Holzlöffel zu einem geschmeidigen, zähflüssigen Teig verarbeiten. Teig in eine Kastenform gießen und ca. 45-55 min (Stäbchenprobe) backen.

Dieser extrem schlotzig-schokoladige Kuchen ist auch eines meiner liebsten Desserts. Ich serviere ihn gerne warm, gebacken in kleinen Gläsern, mit frischen Früchten und/oder auf einem Fruchtspiegel von Himbeeren oder Mango. Dazu ein Glas Champagner, Cremant oder fruchtiger Rieslingsekt und ich verspreche, eure Welt ist in Ordnung :-D








Aus dem fertig gebackenen Teig lassen sich prima CakePops und "Petit Four" formen - ganz ohne Zugabe von Frischkäse. Ich überziehe sie gerne mit Callebaut Callets. Die kleinen, süßen Drops lassen sich perfekt verarbeiten und schmecken großartig. Meine Favoriten sind Erdbeer und Zartbitter...super lecker auch in heißer Milch.



CakePops mit Erdbeer-Kuvertüre und Kokosraspeln


Schokolade fragt nicht, Schokolade versteht.


"Petit Four"


Mehr Schokolade geht kaum, In diesem Sinne, lasst euch verführen, vom wahrscheinlich schlotzigsten Schokoladenkuchen ever. EVER!!! 

Zuckersüße Ostergrüße, Eure Christiane

Freitag, 16. Januar 2015

Feine Kleinigkeiten, die das Herz erwärmen...eine wundervolle Mitmach-Aktion.

Diese Aktion gefällt mir so gut, dass ich ganz spontan beschlossen habe, dabei mitzumachen.


Blanca von kleinekleinigkeiten hat zu einer wunderbaren Aktion aufgerufen: Die ersten fünf Personen, die einen Kommentar bei der Bloggeraktion 2015 hinterlassen, bekommen “im Laufe des Jahres eine kleine Überraschung zugeschickt: ein Buch, eine hübsche genähte Kleinigkeit, Bastelmaterial, eine CD, ein Wohlfühlbad….
...von mir gibt es Entspannendes, Kreatives, Kulinarisches und auch Kul(t)inarisches, halt eine feine Kleinigkeit, die Körper, Geist und Seele erwärmen wird...
Wann genau die Überraschung kommt, darf natürlich nicht verraten werden. Es gibt nur eine Bedingung. Die Person muss das Gleiche tun, also auf ihrem Blog auch fünf Leute suchen, die mitmachen wollen. Auf diese Weise können wir, so hoffe ich, gemeinsam für mehr Nähe und Wärme sorgen. Ich mag das Bloggen sehr, aber es ist leider oft sehr anonym.
Ich weiß, wie mir das Herz überläuft, wenn ich kleine Sendungen von anderen Bloggern bekomme. Die Anonymität nimmt ab, man kommt sich näher, selbst wenn man sich nie begegnet ist. Und die Welt um einen herum leuchtet plötzlich auf.“
Ich finde diese Idee ganz wunderbar und freue mich wie Bolle, dass mich Claudia von Miss Gliss dazu eingeladen hat.
Herzlichst, Eure Christiane



Donnerstag, 1. Januar 2015

Raus aus der Komfortzone. Rein ins Leben.

Ich rauche nicht, bin gerne an der frischen Luft und auch mein Alkoholkonsum bewegt sich in vertretbaren Grenzen. Das trifft sich gut, denn mit guten Vorsätzen habe ich es eh nicht so. Klappt bei mir nie und Gott sei Dank bin ich in einem Alter, in dem ich milde lächelnd meine Schwächen akzeptieren kann. Ich bin da ganz bei Oscar Wilde "Gute Vorsätze sind Schecks, auf eine Bank ausgestellt, bei der man kein Konto hat."

Trotzdem würde ich sehr gerne etwas ändern und das aus konkretem Grund. 2014 hat meine Belastbarkeit ganz schön auf die Probe gestellt. Genau genommen trägt das letzte Jahr natürlich nicht die Schuld...auch 2013 hatte durchaus seine schmutzigen Finger im Spiel. Dann kam noch dies und das, dieser und jener und...PENG! Der langen Rede kurzer Sinn: Kraft weg. Gesundheit futsch. Adieu Lebensfreude. Rückzug.

Ich habe jedoch das große Glück, mit guter Unterstützung und -ganz wichtig- in meinem eigenen Tempo wieder gesund werden zu dürfen.

Der Spaß an der Freud kommt auf leisen Sohlen zurück. Damit das so bleibt, habe ich mir was ausgedacht.

Ich habe mir eine hübsche Holzkiste gekauft, die ich mit 365 kleinen, bunten Pappkreisen füllen werde.


Wie jetzt? Pappkreise? Ja genau, auf diese Kreise notiere ich kleine Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen (Spiritualität, Genuss, Kreativität, Soziales, Gesundheit,Sport...uvm.) Eine Aufgabe für jeden Tag des Jahres.

Die Pappkreise werden auf der Rückseite beschriftet

Ein paar Beispiele:

-10 Minuten Kerzenmeditation
- 6x Sonnengruß
-Limerick schreiben
-Kulturtag = Ausstellung besuchen
-Cup Cakes backen und an meine Nachbarn verschenken
-Drei lieben Menschen eine Postkarte schicken
-Konsumfreier Tag
-Blume fotografieren
-Detoxtag

Die Aufgaben dürfen nicht viel Geld kosten (wenn überhaupt), gerne verrückt, aber nicht gefährlich oder zu zeitintensiv sein, Sie sollen Lust auf neue Erfahrungen machen. Körper, Geist und Seele durchlüften...einfach frischen Wind ins Leben bringen. Ich werde täglich blind in meine Kiste greifen und das Ergebnis posten. Wer Lust hat, macht einfach mit :-)

Ich schaffe das natürlich nicht alleine. Um mich aus meiner Komfortzone zu bewegen, benötige ich eure Hilfe. Vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, was euch besonders entspannt, Freude macht oder ihr schon immer mal ausprobieren wolltet. Ich freue mich jedenfalls sehr auf eure kreativen Einfälle und darauf, mein Leben in den nächsten 364 Tagen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln wahrzunehmen.

Vielen lieben Dank

Eure Christiane














Mittwoch, 19. November 2014

Start the day with a smile...

    ...das klingt doch nach einem ziemlich guten Plan, oder? In diesem Sinne...schlaft schön...


Donnerstag, 23. Januar 2014

Endless Love ♥ Spaghetti al tonno

Mein Gang in die Eisdiele läuft immer, aber auch wirklich immer nach Schema S ab. Ich schaue minutenlang in die Karte, prüfe ausgiebigst das Angebot, schwanke zwischen Eisschokolade und Erdbeerbecher, um dann ein Spaghettieis zu bestellen. Im Laufe der Jahrzehnte habe ich mich auch an die hochgezogenen Augenbrauen des Gelataio (hab` ich nachgeschlagen;-)) gewöhnt, wenn ich um eine Mixtur aus Vanille- und Zitroneneis bitte. Na und? So mag ich es eben am liebsten. Mhhhh...und dann noch die halbgefrorene Sahne :-D Ok, ich schweife ab.

Ähnlich verhalte ich mich bei meinem Lieblingsitaliener. Blick in die Karte. Überlegen, abwägen und dann doch wieder Spaghetti al tonno bestellen. Der ein oder andere findet das vielleicht langweilig, für mich ist es jedoch zu einem liebgewordenen Ritual geworden. Mich beglücken die Spaghetti al tonno im *Monte Palma* in Duisburg Neudorf...immer und immer und immer wieder...das ist mein Seelenfutter ♥

Heute brauchte ich mal wieder meine Portion Pasta al dopamin.

Und mittlerweile liebe ich mein eigenes, total einfaches Rezept fast genauso, wie das von Calogero Alletto.




Das braucht ihr

1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
500 ml passierte Tomaten
3 EL Tomatenmark
1 Handvoll Datteltomaten
3 Sardellenfilets
1-2EL Olivenöl
2 kleine getrocknete Chilischoten
1 mittelgroße Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
Thymian und/oder Oregano
1 Spritzer Balsamico
Salz
Spaghetti (logo)

Das passt auch super dazu, hatte ich nur nicht im Haus: Ca. 1/2 - 1 EL Kapern und schwarze Oliven


So macht man das

Klein gehackte Zwiebeln und Knoblauch mit den Sardellen bei kleiner Flamme in Olivenöl glasig anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und leicht anrösten. Mit den passierten Tomaten "ablöschen", Thunfisch, Kräuter und Gewürze hinzufügen und 10 Minuten schmurgeln lassen. Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Datteltomaten teilen oder vierteln und mit den Frühlingszwiebeln in die Sauce geben. Nochmals 5 Minuten köcheln lassen, dann mit Balsamico und evtl. noch etwas Salz abschmecken.

Die Sauce ist so simpel wie köstlich und wärmt Körper & Seele ♥




Montag, 20. Januar 2014

Saftiges Dinkel-Weizen-Möhrchen-Brot

Ich liebe gutes Brot, auch wenn ich es mir immer öfter, der schlanken Linie zuliebe, verkneifen muss. Zumindest abends. Echt doof!

Schon komisch, sind Kohlenhydrate heute irgendwie gemeingefährlicher als noch vor einigen Jahrzehnten?

Bei uns zu Hause gab es häufig das gute, alte Abendbrot. Ihr wisst schon...mit Holzbrettchen, Milch, Pfefferminztee, Steinofenbrot, Butter, Leberwurst, Käse, Salami, Kinderwurst mit Gesicht, Tomaten und Essiggürkchen. Manchmal haben wir es auch krachen lassen und uns Mamas selbstgemachten Fleischsalat zentimeterdick auf`s Brot geschmiert...mit Butter drunter, logisch ;-) Hat uns das damals figürlich irgendwie geschadet? Nö! Ach ja, früher war halt mehr Lametta.

Gestern aber hat mich der Appetit auf ein leckeres Brot eiskalt erwischt. Rein zufällig hatte ich alle Zutaten im Haus und mit dem Thermomix geht so ein Hefeteig ja rubbeldiekatz.



An dem Grundrezept (aus dem TM Kochbuch) habe ich noch rumgeschraubt, da es mir im Original ein bissi zu dröge ist.

Um den Teig zuzubereiten, benötigt man natürlich keinen Thermomix.

Das braucht man

250 g Dinkel, geschrotet ( nicht zu fein:TM 20 Sek./Stufe 10) oder VK-Dinkelmehl
250 g Mehl (Typ 405)
100 g geraspelte Möhren
1 Tütchen Trockenhefe
50 ml Olivenöl
50 g Naturjoghurt
200 ml lauwarmes Wasser
2 TL Basilikumblütensalz oder Meersalz/Kräutersalz
2 TL Agavendicksaft


So geht das

Die Möhren fein raspeln. Dinkelmehl mit dem Weizenmehl, der Hefe und dem Salz vermengen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten.

TM31: Alle Zutaten mit den zuvor feingeraspelten Möhren in den Mixtopf werfen und 11/2  Minuten auf der "Knetstufe" verarbeiten.

Sollte der Teig noch etwas kleben (ist mir passiert...wegen der Möhren) einfach noch ein wenig Mehl hinzufügen.

Den Teig an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen. Derweil den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Tässchen Wasser hineinstellen.  Bevor ihr den Teig in eine Kastenform (30 cm) gebt, nochmals kurz durchkneten.

Bei mir war das Brot bereits nach 40 Minuten auf der mittleren Schiene fertig. Aber da jeder Ofen ja anders tickt, empfehle ich nach dieser Zeit die Stäbchenprobe.

Vom Resultat war ich begeistert. Die Kruste schön kross, die Farbe toll und das Innenleben ganz locker und saftig.



Ich habe mir gestern zwei Scheibchen mit Kirschmarmelade zum Kaffee gegönnt und heute morgen gab`s ein belegtes Brot mit Tomaten, Basilikum, Salz & Pfeffer und einem Hauch Olivenöl.

Hach, was soll ich sagen? Ein Gedicht ♥♥♥






Donnerstag, 9. Januar 2014

Bananen-Schoki-Brot

Also eigentlich trifft *Brot* es nicht so ganz. Dieser super-saftige Gaumenschmeichler hat eine eher kuchige Konsistenz. Ein bisschen wie ein besonders schlotziger Rührkuchen, nur nicht ganz so gehaltvoll...naja, mal abgesehen von der Schokolade. Egal! Kalorien zählen wir erst ab morgen wieder ☻

Mein erstes Bananenbrot hatte ich vor vielen Jahren auf Jamaika. Ein Gedicht zum Frühstück. Ein Obstsalat dazu und meine Welt war in Ordnung. Die fruchtige Frische der Früchte und die bananige Süße des Brotes sind zwei, die besonders gut miteinander können.

In der Karibik und auch in den USA findet sich Bananenbrot auf fast jedem Frühstücksbuffet.

Lange habe ich nach einem Rezept gesucht und bin eher zufällig über eines gestolpert.



Hier und da habe ich an den Zutaten geschraubt...so lange, bis es dann endlich zu meinem Bananen-Schoki-Brot wurde.

Das brauchst Du

120 g Butter
150 g Weizen-Mehl
  50 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g Kokosschokolade (Romy)
80 g brauner Rohrzucker (unraffiniert)
2 sehr reife Bananen (die Schale darf gerne ganz dunkelbraun sein)
2 Eier
3 TL Backpulver
3 EL Milch (Kuh- oder pflanzliche Milch)
1 Prise Salz

1 Kastenform 30 cm


So geht das

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Schokolade fein raspeln und mit der Banane in einer Küchenmaschine (z.B. Thermomix)  oder mit dem Handmixer verrühren. Die zwei Eier, Butter, Milch und den Zucker hinzufügen und zu einer homogenen Masse vermengen. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver und Salz hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Teig in die eingefettete Form (Silikon muss nicht eingefettet werden) füllen und 45-55 Minuten backen (Holzspieß-Test nach 45 min).

Ich esse das Bananenbrot am liebsten pur - noch leicht warm- oder mit einem Klecks selbstgemachter Erdbeermarmelade. Lecker ♥♥♥



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Schwuppdiwupp Kürbissupp ♥

Guten Tag,

ich bin`s, die Blondine mit dem Cup Cake auf der Hand ...Vielleicht erinnert sich der ein oder andere?! Einer meiner Vorsätze für 2013 war ja, die Kokette Krokette so richtig nach vorne zu bringen. Mit regelmäßigen Posts und spektakulären Rezepten. Tja, das hat ja mal richtig gut geklappt. Immerhin drei Einträge! Was soll ich sagen...die letzten Monate steckten halt voller Herausforderungen! Kulinarisches auf dem Schiff. Kulinarisches vor der Kamera. Kulinarisches auf dem Papier. Aber jetzt wird es endlich wieder Zeit für...ja, genau...Kulinarisches im Netz.

Als soften Einstieg habe ich mich, der Jahreszeit entsprechend, für was Leckeres mit Kürbis entschieden.
Ich liebe den Herbst und ich liebe Suppen. Ergo gibt es ein Blitz-Rezept für einen sämigen Traum in Orange.

Nun habe ich sicherlich das Rad nicht neu erfunden, aber ich mag nun mal am allerliebsten die indische Variante. Die ist sehr unkompliziert und kommt mit absoluter Geling-Garantie daher.

Das braucht ihr:

1 Hokkaido Kürbis (mittelgroß)
1,5 l Gemüsefond
1 Dose Kokosmilch
2 Zimtstangen
1/2 Mango
1-2 Knoblauchzehen (nach Gusto)
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 EL indische Curry Paste (Mild oder Hot)
1-2 TL Bengal Hot Mango Chutney (very, very hot...also quasi hot hot!!!)
Garam Masala
Salz


So geht das:

Den ganzen Kürbis bei 90 Grad Umluft im Backofen weich garen. Das erspart das mühsame Zerkleinern, der kleine Kerl ist nämlich ein ziemlicher Dickkopf. Nach ca.1 Stunde ist er butterweich und kann problemlos weiterverarbeitet werden. Die Kerne und Fasern entfernen. Das Kürbisfleisch, die halbe Mango und die Zwiebel in grobe Stücke schneiden. Mit dem Gemüsefond  in einen Topf füllen. Geriebenen Ingwer, Knoblauch, Zimtstangen, Curry Paste und Chutney hinzufügen und ca. 30 Minuten bei mittlerer Temperatur leicht köcheln lassen (die Zimtstangen entfalten jetzt ihr süß-würziges Aroma). Dann die Zimtstangen aus dem Topf fischen und mit dem Zauberstab die Suppe pürieren. Eine Dose Kokosmilch rundet den Geschmack ab und verleiht ihr eine herrlich cremige Konsistenz. Sollte sie zu dickflüssig sein, einfach mit Wasser oder Fond verdünnen. Zum Schluss die Suppe mit Salz, Garam Masala und der Paste/dem Chutney abschmecken. Lecker ♥♥♥


Geschenk aus der Küche



Tipp:

Das Rezept ist nicht in Stein gemeißelt. Die Curry Paste muss nicht von Rajah sein und anstelle der Mango schmeckt auch Orangensaft prima.
Meine Freundin kocht immer noch einen Stängel Zitronengras mit. Auch gut. Ich persönlich liebe das Zimt- Ingwer-Aroma besonders. Tobt euch einfach aus. Vielleicht mögt ihr ja eure ganz persönlichen Kürbis-Highlights mit mir teilen.? :-)

Sonntag, 25. August 2013

Veganer Biskuitkuchen mit Zwetschgen

Zwetschgen sind die neuen Erdbeeren...und das ist gut so! So sehr ich die süßen Früchtchen auch liebe, nach wochenlanger Pressbetankung in allen Variationen steht mir der Sinn nach neuen Geschmacksspezereien. Da kommt mir der Zwetschgenbaum in unserem Garten gerade recht.


Die meisten Früchte brauchen noch ein paar Tage Sonne, aber zwei Hände voll haben es in mein Körbchen geschafft. Und weil ich so schön in Erntedank-Stimmung war, habe ich mir auch noch ein paar Tomaten und eine Hortensie geschnappt :-)





So, was tun mit der Herrlichkeit? Pflaumenkompott, Chutney oder einfach pur futtern? Nee! Jetzt mal ehrlich, was liegt an einem verregneten Sonntag näher, als ein Kaffeekränzchen mit lecker Kuchen? Selbstgebacken, versteht sich. Blöd zwar, wenn man weder Eier noch Butter im Haus hat, aber dafür eine gute Gelegenheit, mal wieder Veganes zu zaubern.


Rezept: Veganer Biskuitboden

Zutaten für eine Form mit 22 cm Durchmesser

115 g Mehl
125 ml Wasser
  90 g Wasser
3 EL Sonnenblumenöl
2 TL Backpulver
1 TL Vanilleschoten Extrakt

Belag
1 weiche Nektarine (die musste weg;-))
6-8 Zwetschgen
Konfitüre
Pflanzliche Sahne oder Sahne
Agavendicksaft oder Vanille-Akazienhonig (Bremer Teekontor)


Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Mixer/Kitchen Aid zu einem locker-fluffigen Teig verarbeiten. Den Teig in eine Spring-/Silikonform füllen und bei 180 Grad C Umluft ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Den Biskuitboden ein paar Minuten abkühlen lassen und dünn mit Konfitüre (ich habe Himbeere genommen) bestreichen.

Nektarine und Zwetschgen in Spalten schneiden. Die Zwetschgen in Aganvendicksaft oder Honig marinieren und nach Lust und Laune den Biskuit belegen.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und den äußeren Rand des Obstkuchens damit dekorieren. Et voilà!




Ich kann nur sagen...fluffig, fruchtig, figurfreundlich und dabei richtig lecker. Der Obstkuchen ist total unkompliziert und blitzschnell zubereitet. Also genau das Richtige für unerwartete Gäste und süße Gelüste ♥♥♥



Dienstag, 9. April 2013

Macarons ♥ Viva la Diva!

Wenn man sich so umschaut im TV und auf dem Büchermarkt, kommt man schnell auf den Trichter. Backen ist das neue Kochen. Macarons, Whoopie Pies, Cake Pops, Cookie-Pops, Cup Cakes...Das ist Trendgebäck, nein, das sind Kunstwerke in Gläsern, am Stiel, mit Icing und Topping, in CandyMelts gebadet...

Das wär so gar nichts für eine liebe Freundin von mir. Sie kann die klebrig bis zähe Konsistenz von Teig einfach nicht leiden. Beim Naschen steht sie allerdings an vorderster Front und macht da auch keine Gefangenen. Vermutlich aus Rache.

Wie gut, dass sie mich hat. Teig und ich...wir können gut miteinander.

Meine neueste Leidenschaft sind Macarons. Quelle Surprise! Sind sie doch derzeit in aller Munde. Witzigerweise habe ich noch nie welche probiert, also bis auf meine eigenen Kreationen natürlich. Mich haben vor allem die niedliche Form und der farbenfrohe Anblick fasziniert.

Sie gelten als die Diven des mundgerechten Kleingebäcks. Ohne das sklavische Befolgen des richtigen Rezeptes geht da mal gar nix.



Das braucht man:

110g geschälte und gemahlene Mandeln ♥ 200g Puderzucker ♥ 3 Eiweiß (90g-abwiegen!)

20g Zucker ♥ 1 Prise Salz ♥ Lebensmittelfarbe

So geht das:

Ich mache es mir leicht  und arbeite mit fertig gemahlenen Mandeln. Obwohl bereits sehr fein, streiche ich sie, und auch den Puderzucker, durch ein Sieb. Nach dem Vermengen der beiden Zutaten siebe ich nochmals...sicher ist sicher!

Das Eiweiß mit Zucker, einer Prise Salz und der Lebensmittelfarbe sehr steif schlagen.

Nun Mandel-Zucker-Mischung mit dem Eiweiß und ordentlich Muskelschmalz verrühren, bis die Masse zäh und glänzend ist.

Den Teig 2-3 Minuten ruhen lassen und dann in einen Spritzbeutel füllen (keine Sterntülle verwenden). Gleichmäßige Tupfen (ca. 4 cm Durchmesser) auf Backpapier oder eine spezielle Silikonmatte (mein Favorit) setzen. 30 Minuten ruhen lassen, damit sich eine Haut auf den Teigtupfen bilden kann. Die Macarons behalten so beim Backen ihre Form und es bildet sich das typische Füßchen.



Nun wird es kniffelig. Die Macarons backen ca. 12-16 Minuten bei 140 Grad Ober- und Unterhitze. Jeder Ofen ist allerdings anders, daher hilft nur Ausprobieren. Bei mir müssen die Macarons 15-16 Minuten in der Röhre bleiben, um sie unfallfrei aus der Form zu bekommen.

!!! Macarons komplett auskühlen lassen, bevor man sie von der Matte/ Backpapier löst.

Hat man alles richtig gemacht, wird man mit einem wunderschönen Ergebnis belohnt.





Die Füllung - Das ♥ der Macarons

Ich habe so einiges ausprobiert: Frischkäse,  Schoko-Mousse... Aber ganz ehrlich? Es geht doch nichts über die gute Buttercreme! Finde ich zumindest. 

In Kombination mit selbstgemachter Marmelade, Dulce de Leche oder Lemon Curd ist sie einfach unwiderstehlich. Nicht zu süß mit herrlich subtilem Buttergeschmack.

Ich vermenge einfach zimmerwarme Butter mit der jeweiligen Zutat, bis Konsistenz und Geschmack stimmen. Im Spritzbeutel mit Sterntülle auf eine Schale spritzen. Deckel drauf, kühl stellen und fertig.

Gehaltvoll? Ja, klar! Aber für diese Geschmackssinfonie mache ich gerne ein paar zusätzliche Sit-ups.

Tipps: Die Schalen lassen sich sehr gut auf Vorrat produzieren. In einer guten Plätzchendose, ich habe diese hier von Crabtree & Evelyn, mit speziellen Luftlöchern im Deckel, bleiben sie locker drei Wochen frisch. 
Hochwertige Zutaten, wie z.B. Lebensmittelfarbe bestelle ich gerne bei  Pati-Versand.de





Gutes Gelingen und viel Freude am sinnlichen Genuss wünscht Euch

Eure Christiane ♥


Sonntag, 6. Januar 2013

Erdbeer-Tiramisu - Ein fruchtig süßer Start ins neue Jahr

"Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen". Hmm, ich fürchte die alte Bauernregel lässt tief blicken. Denn bisher entwickelt sich der erste Monat ja eher so mittel-winterlich. Sei`s drum...ich wünsche ein wunderbares, gesundes, kreatives 2013 mit unzähligen inspirierenden und genussvollen Momenten.

A propos genussvolle Momente. Den ersten, den ich in diesem Jahr mit euch teilen möchte, gehört eigentlich in den Sommer. Aber die Preisgabe der Zubereitung ist die No.1 auf meiner Hitliste der guten Vorsätze. Ich habe das Tiramisu auf meiner Gartenparty im August serviert und bin seitdem das Rezept schuldig geblieben. An dieser Stelle: Danke Franzi und Sabrina, dass ihr immer an mich geglaubt habt. Eure Geduld hat sich ausgezahlt :-) Hier ist es nun "DAS REZEPT". Der Jahreszeit entsprechend zwar mit TK-Früchten, aber trotzdem...mhhhh♥



Zutaten
250 g Magerquark
250 g Mascarpone light
200 ml Sahne
ca.250g Löffelbiskuits
Saft von 3 unbehandelten Orangen (300-400 ml)
Zesten einer Orange
ca.500 g TK- Erdbeeren
Agavendicksaft (Menge nach Gusto)
Vanille-Akazienhonig, z.B. Teehandels Kontor Bremen (Menge nach Gusto)

Zubereitung
Die Erdbeeren auftauen, in Stücke schneiden und mit dem Honig marinieren.
Zesten einer Orange schneiden.
Orangen auspressen.
Sahne steif schlagen und mit Mascarpone und Magerquark zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
Mit Agavendicksaft süßen und die Zesten unterrühren.

Eine eckige Form mit Löffelbiskuits auslegen und großzügig mit O-Saft beträufeln. Nun abwechselnd Creme, marinierte Erbeeren, getränkte Biskuits und als letzte Lage die zweite Hälfte der Creme schichten.

Das Tiramisu mit Folie abdecken und ca. 2 Stunden kühlen. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben. Im Sommer -anstelle des Kakaos- frische Erdbeeren in Scheibchen schneiden und als Dekoration auf dem Tiramisu verteilen.


Schöne Idee
Tiramisu in hübschen Gläsern anrichten oder für ein Picknick in verschließbare Weckgläser schichten.

Fazit
Ein herrliches Genusserlebnis zu jeder Jahreszeit. Könnte ich mir übrigens auch gut mit Mango und Maracuja vorstellen!















Dienstag, 11. Dezember 2012

Ich bin dann mal vegan


Hätte man mich vor drei Monaten nach der Top 10 meiner Lieblingsspeisen gefragt, wäre Spaghetti Bolognese mindestens auf Platz 5 gelandet. Mhhh...drei Stunden vor sich hin geschmurgelt, mit einer großzügigen Portion Parmesan...köööstlich

Die Zeiten sind nun vorbei.  Was mit einem 30-Tage Projekt begonnen hat, wurde zu einer Überzeugung, die nicht nur meine Essgewohnheiten komplett auf den Kopf gestellt hat. Aber ich greife vor.

Als Ernährungscoach ist es mein Job, mich mit unterschiedlichen Ernährungsformen auseinanderzusetzen. Vollwertige Kost und Vegetarismus zählen zu meinen Beratungsschwerpunkten. Damit kenne ich mich gut aus. Zumal ich mich vor ca. 15 Jahren für mehr als ein Jahr konsequent vegetarisch ernährt hatte. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, ging mir eigentlich sehr gut damit. Keine Ahnung, warum ich wieder der Fleischeslust verfallen bin?! 

Mit Veganismus hingegen hatte ich kaum Berührungspunkte und er wurde auch in meiner Ausbildung nur peripher behandelt. Somit unbekanntes Land. Nun sollte ich im Rahmen einer Ernährungsserie für die WAZ auch noch einen Artikel darüber schreiben. Hmmm, na suuuper und wahrlich eine Herausforderung. Der erste Entwurf war durchaus informativ...jedoch auch irgendwie blutleer. Da ich "Impulsiv" am besten kann, entschloss ich spontan, 30 Tage der veganen Ernährung zu folgen. Also, ran an die Tofuletten. Als Inspiration und erste Orientierung diente mir "Vegan for Fit" von Attila Hildmann. Für die wirklich lecker klingenden Gerichte werden weit weniger exotische Zutaten benötigt, als Nichteingeweihte annehmen würden. Die meisten Rezepte sind relativ unkompliziert.

Bis auf Mandel-/Cashewmus, Hefeflocken und Johannisbrotkernmehl habe ich fast alle der benötigten Basiszutaten immer im Haus. Sogar Agar-Agar! Niemand war erstaunter als ich ;-) Okay, ich muss es wohl gekauft haben, als die Straßen noch nicht geteert waren...über das MHD lege ich besser den Mantel des Schweigens.

„Veganismus ist eine vegetarische Ernährung, bei der nur pflanzliche Lebensmittel verzehrt werden. Alle Lebensmittel tierischer Herkunft- nicht nur Fisch und Fleisch, sondern auch Eier und Milch sowie Produkte daraus-werden abgelehnt“ Soweit die offizielle Erklärung eines Ernährungslexikons.

Doch hinter diesen zwei nüchternen Sätzen steckt so viel mehr. Das weiß ich jetzt, knapp 2,5 Monaten nach der Stunde Null. Niemals hätte ich gedacht, dass mir der "Verzicht" auf alle tierischen Nahrungsmittel so selbstverständlich in Fleisch und Blut übergehen würde. Es gab einige wenige Ausrutscher, tolle Begegnungen mit Gleichgesinnten, aber auch befremdliche Erfahrungen...sogar mit Freunden und Bekannten.

Der Startschuss fiel am 30. September. Ich hatte mir den "perfekten" Monat ausgesucht. Mein Oktober ist immer randvoll mit Geburtstagen (inkl. meinem) und Einladungen. Aber, was soll`s. Je zahlreicher die Versuchungen, desto größer ...was auch immer. Praktisch war wohl auch, dass ich mit abnehmendem Mond begonnen habe...so erklärte mir eine Freundin. *An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß nach Berlin* Und im Nachhinein darf ich ihr zustimmen. Alles hat prima geklappt. In der ersten 10 Tagen habe ich überhaupt nicht bewusst vegan gekocht. Sprich, kein Rezept aus "Vegan for Fit" mit Tofu o.ä.. Ich habe einfach alles gegessen, was mir sowieso gut schmeckt. Offensichtlich war ich schon vor dem 30.09. eine Art 3/4 Veganer. 

Möhren-Kartoffel-Gemüse (Lieblings-Kinderessen)
Pasta con aglio, olio e peperoncino
Spaghetti alla puttanesca (ohne Sardellen)
Kartoffel-Sellerie-Pü (mit Reismilch)
Kürbissuppe
Ofengemüse
Bubbles & Squeak
Gemüsesuppen
Linseneintopf
Kartoffelcurry mit Kichererbsen...

...Rezepte folgen...

Die absolute Numero Uno auf meiner Frühstücks-Hitliste war/ist: 

      
             DAS TOMATENBROT
Zutaten
1 Scheibe Vollkornbrot
1 mittelgroße Tomate
1-1,5 TL Olivenöl
Basilikum nach Gusto
Salz & Pfeffer

Tipp: Das VK-Brot unbedingt toasten!

Schmeckt auch abends als Bruschetta mit Frühlingszwiebeln
und einem (oder zwei) Hauch Knoblauch.






Demnächst bei "Ich bin dann mal vegan": Der erste Einkauf oder die große Ahnungslosigkeit im Biomarkt.

Sonntag, 11. November 2012

It`s Tea Time, my Dear

Teegenuss...wunderbare Entschleunigung des Alltags. Heute war es endlich soweit. Ich habe Zeit und Muße gefunden, meinen heißgeliebten Samowar aus seinem Sommergefängnis zu befreien. Ich liebe Tee, mehr als Kaffee. Ich mag die Art der sensiblen Zubereitung und  das Gefühl der Entspannung, das damit verbunden ist. Ok, ich mache es mir auch gerne leicht und schmeiße gnadenlos einen Teebeutel ins heiße Wasser. Aber wenn ich mich richtig verwöhnen möchte, dann geht es bei mir multikulti-teeologisch zu. Das zarte Geschirr aus China, der Samowar aus Russland und Karl Heinz aus Mülheim. Who the f... is Karl Heinz? Jaaa, gute Frage. Er ist ein schwarzer Ceylonese, Chinese und auch Inder (klar, Karl Heinz eben)  mit Zimt, Orangen- und Zitronenschalen, Sternanis, Anis, Fenchel und Gewürznelken. Karl Heinz ist ein echt wilder Kerl, schmeckt aber absolut sanft, wohltuend und harmonisch. Quasi ein Must Have der Herbst-Winter-Saison. Käuflich zu erwerben bei Gschwendner Tee. Ebenso wie "Marani", ein unfassbar leckerer Grüntee aus China mit Sonnenblumen-, Rosen- und Kornblüten.


Foto: Tanja de Maan

Grüner Tee...
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...      ...hat tatsächlich eine leicht  grüne Farbe in der Tasse.  Die kurzzeitige Dämpfung der Blätter verhindert die Fermentierung und damit die typische
         braune Farbe des schwarzen Tees. Schon 2700 v. Chr. tauchten in  der chinesischen Literatur die ersten Hinweise auf den Teestrauch auf. 1600 n. Chr. kam der Tee über den Seeweg nach Europa. Zunächst wurde er grün genossen.  200 Jahre später kam schließlich die schwarze Variante in Mode und verdrängte den grünen Tee. Heute ist er beliebter denn je und man kann ihn auch aromatisiert oder mit Fruchtstücken genießen. 







Zubereitung
Die richtige Zubereitung ist eine Kunst: Mal schmeckt der Tee zu
bitter, dann wieder zu fade - obwohl in der Anleitung eigentlich alles
beachtet wurde. Hier  sind einige  Tricks  für ein sicheres Gelingen

Pro Tasse verwendet man einen Teelöffel oder  einen Teebeutel.
Von einem Tee-Ei ist eher abzuraten, da sich die Blätter und damit
der Geschmack  darin nicht entfalten können.

Grüntee nur mit 60 bis 80 °C heißem Wasser übergießen, da er sonst
bitter werden kann.

Soll der Tee eine anregende Wirkung haben, läßt man ihn fünf
Minuten ziehen (nicht länger, sonst wird er bitter!). Eher beruhigend
wirkt er bei einer Ziehdauer von zwei bis drei Minuten.

Eine andere Methode: Man übergießt die Teeblätter mit ca. 70 °Grad
heißem Wasser und gießt das Wasser sofort wieder ab. Dann einfach
noch mal heißes Wasser nachgießen. Die Bitterstoffe verschwinden
und der Tee bekommt ein milderes Aroma.

Inhaltsstoffe
Theobromin, Koffein, Spuren von Vitamin C, B, E  sowie Fluorid, Zink, Kalzium,
Kalium, Jod, Kupfer und Mangan sind im grünen Tee enthalten. Während der
Gehalt an Vitaminen so gering ist, dass nur starke Teetrinker nennenswerte
Vitaminmengen mit dem Getränk  aufnehmen, ist  Tee eine der wenigen
Nahrungsquellen für Fluorid. Fluorid macht den Zahnschmelz härter und wirkt
so karieshemmend. Darüber hinaus ist grüner Tee reich an sekundären
Pflanzenstoffen wie den Polyphenolen. Diesen Pflanzenstoffen wird  eine Vielzahl
von positiven Wirkungen auf den Organismus zugeschrieben. So wirken
sie z. B. entzündungshemmend, schützen vor freien Radikalen und unterstützen
Entgiftungsprozesse im Körper.

Mehr zu einem meiner absoluten Lieblingsgetränke alsbald hier an dieser Stelle...bis dahin
brühe ich mir einen frischen Pfefferminztee (mhhh) auf und lausche... lalala...




Montag, 29. Oktober 2012

Grün, grün, grün...

...sind alle meine Kleider. Grün, grün, grün ist alles was ich hab.

Seit ich auf veganen Pfaden lustwandele, komme ich auf die wunderlichsten Ideen. Schon allein, um die ungewohnt eingeschränkte Nahrungsmittelauswahl aufzupeppen. Aber vor allem, um meine neu erblühten Geschmacksknospen zu becircen...

...darum lieb ich alles was so grün ist...weil mein Schatz ein grüner Smoothie ist.

Das nenne ich aber mal originell getextet. Muss wohl an meinem neuen Power-Brain-Drink liegen.

Spinat und Minze in gewagter Liason mit Kokoswasser und Orange-Maracuja. Das ganze schaumig gesmoothed mit eisgekühltem Sojajoghurt.

Das braucht man für ein großes Glas
100 g frischer Spinat
1 Handvoll Minze
100 ml Kokoswasser (coco drink Natur von Alnatura)
Saft von 2 Orangen
50 ml Saft Orange-Maracuja (Valensina)
3 EL Sojajoghurt (Sojade)

So geht das
Spinat und Minze gründlich waschen, Orangen auspressen und mit den restlichen Zutaten in den Mixer/Thermomix/Blender verfrachten. Gründlich zu einer samtigen Konsistenz verschmurgeln und
fertig ist ein Traum in lebensbejahendem Grün♥

Der Heilige Gral


Ich gebe zu, ich war skeptisch. Ich war sogar sehr (sehr) skeptisch.
Aber was soll ich sagen? Lecker! Sogar sehr (sehr) lecker. Erdig, fruchtig, cremig, köstlich. Habe mit den Zutaten jongliert, einfach ausprobiert und wohl rein zufällig die perfekte Mischung hinbekommen.

Das ExperimenTier in mir ist geweckt. Außergewöhnliche Rezepte gibt es unter Grüne Smoothies -Viel Grün. Feel Good und zukünftig natürlich auch hier bei mir.


Notiz für mich: Unbedingt Tageslichtlampen besorgen. Smoothie wirkt hochgradig radioaktiv ;-)














Sonntag, 7. Oktober 2012

Hallo Herbst

Während andere über das ungemütliche Wetter meckern, lebe ich so richtig auf. Die Natur hat im Herbst
so wahnsinnig viel zu bieten. Die Farben. Das Licht. Die Gerüche. Und eben auch Regen. Er erteilt mir Absolution für den Rückzug in meine eigenen vier Wände.

Auch kulinarisch finde ich den Herbst echt lecker. Die Auswahl an regionalem Obst und Gemüse ist riesig. Kürbis, Äpfel, Kartoffeln, Rote Beete...Allein der Gedanke daran lässt mein Genusszentrum im Hirn in den Suppen-Modus schalten. Sämig, herzhaft und gehaltvoll darf sie sein. Dampfend und duftend verführt sie die Sinne, nährt Körper und Seele. Ja, ja, schon gut, aber die hoffnungsfrohe Aussicht auf ein feines Süppchen macht mich eben poetisch.
Heute gibt es bei mir ein unfassbar köstliches Blitzrezept. Erbsenschaum-Cappuccino. Dafür habe ich eigentlich immer alle Zutaten im Haus. Ganz unabhängig von der Jahreszeit.

Das braucht man:
(für 4-8 Personen, je nach Portionsgröße und Appetit)

500 g grüne Tiefkühlerbsen
400 ml Gemüsefond
200 ml Schmand oder Sahne
Majoran (frisch oder getrocknet) Menge nach Gusto
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Pfeffer und Salz
Milch zum Aufschäumen
Chiliflocken


Tipp für Veganer!
Schmand/Sahne und Milch durch Sojasahne ersetzen, schmeckt auch super.





So geht das:
Ich habe einen Thermomix, damit geht es natürlich super fix (Ha, das reimt sich sogar;-)). Aber auch mit jeder anderen Küchenmaschine oder mit dem Zauberstab bekommt man gute Ergebnisse.

Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern und in etwas Olivenöl anschwitzen. Tiefgefrorene Erbsen, Gemüsefond und getrockneten Majoran (frischen zum Ende der Garzeit) dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Erbsen gar sind. Gesamten Topfinhalt  fein pürieren. Schmand oder Sahne hinzufügen, nochmals pürieren und abschmecken.



Milch aufschäumen. Die Suppe in Gläser füllen, mit dem Milchschaum und den Chiliflocken garnieren. Sieht toll aus, hat eine fluffige Konsistenz und schmeckt einfach nur himmlisch ♥




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Sonntag, 25. März 2012

Immer auf die Zwölf

Hey, was für ein Frühling...herrlich. Ich muss gestehen, dass 2012 und ich in den ersten 3 Wochen nicht wirklich gut miteinander konnten. Dieses Jahr ist mir bereits nach ein paar Tagen tierisch auf die Nerven gegangen. Aaaber, man muss auch verzeihen können. Rückblickend hat sich das erste Quartal fantastisch entwickelt. Interessante Projekte, tolle Jobs, nette Menschen. Vorallem zu Letzterem gibt es eine schöne Geschichte...dazu alsbald mehr. Den vorläufigen Höhepunkt des ersten Viertels habe ich heute erlebt. Hmm, stimmt so nicht ganz. Ich habe ihn mir erkämpft. Mit Fäusten und pfeilschnellen Kicks. Nee, ich war nicht in eine Wirtshausschlägerei verwickelt. Ich war beim Kickboxen!

Eigentlich bin ich todmüde und wollte den Text erst morgen verfassen. Ich fürchte jedoch, das geht dann nicht mehr. Wahrscheinlich werden meine oberen Extremitäten erst in 2-3 Tagen wieder voll einsatzbereit sein. Weil...Kickboxen ist sauanstrengend, aber auch irgendwie sexy. Man muss sich ja nur den Körper von Christine Theiss (Weltmeisterin im Vollkontakt-Kickboxen) anschauen. Da will ich hin! Ja, ja, schon gut. Ich sollte unbedingt mit den Tagträumen aufhören. Obwohl...der Mensch braucht Ziele...

Aber zunächst galt es, sich die Kommandos draufzuschaffen. 1=linke Faust, 2=rechte Faust, 3=linkes Bein, 4=rechtes Bein. Klingt super simpel. Für einen Koordinationsklaus wie mich jedoch durchaus eine Herausforderung. Zumal die Kommandos von Susanne Jabs wie aus der Pistole geschossen kamen.

Boxen zu Heavy Metal  hat was. Das ist unheimlich motivierend und treibt einem die Nettigkeit aus dem Leib. Ich hatte deutlich weniger Hemmungen zuzuschlagen. Denn soviel ist mal klar, Kickboxen ist nicht Schwanensee. Da kommt man mit höfischem Getue nicht weiter. Ich finde das ja extrem befreiend...




Nach zwei Stunden Workshop im TIPPVITAL Studio hatte ich zwar keinen trockenen Faden mehr am Leib, aber ich war ausgepowert, glücklich und komplett aggressionsfrei. Ich will das weitermachen. Das gute Gefühl nach dem Training macht süchtig. Kickboxen, das bedeutet Konzentration, Kraft und Kondition. Ein intelligenter, anspruchsvoller Sport. Perfekt für einen tollen Körper und ein ausgeglichenes Nervenkostüm.

Sonntag, 8. Januar 2012

Bubble & Squeak

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass es nicht nur die eine große Liebe im Leben gibt. Bisher hatte ich das Glück, gleich mehreren begegnet zu sein und bis heute lebe ich alle mit intensiver Leidenschaft. Eine davon ist das Kochen. Früher schaute ich mir gerne Kochshows an, ließ mich inspirieren und habe mir auch den ein oder anderen Kniff abgeguckt. Tja, bis alle Sender anfingen, das Thema bis zur Schmerzgrenze auszureizen. Kochlöffelschwingende Promis auf allen Kanälen. Wobei man ja nicht mehr unterscheiden kann, wer ist nun der Promi und wer der Koch? Irgendwie sind die Grenzen da fließend! Es gibt nur noch eine Handvoll, die mich wirklich begeistern. Witzigerweise fast alle aus England. Zum Beispiel Jamie at Home. Für mich eine der sinnlichsten Produktionen überhaupt. Ich möchte nach jeder Folge sofort ein neues Leben auf dem Land beginnen. In ein Cottage ziehen...irgendwo in England. Das wollte ich übrigens auch nach Liebe braucht keine Ferien. Gemeinsam mit Jude Law...aber das ist eine andere Baustelle ;-)

Cottages ziehen mich halt magisch an. War schon immer so. Ich würde mein eigenes Obst und Gemüse anbauen. Glückliche Hühner züchten. Freunde mit eigenen Kochkreationen an meine riesige Holztafel locken und am flackernden Kaminfeuer (zwei Schäferhunde zu meinen Füßen) meinen ersten Bestseller schreiben. Ein Kochbuch, ist doch klar!  Jaaa, so sieht es aus...mein kleines Stückchen Sozialromantik. Und genau diesen Nerv trifft Jamie Oliver.
Ich habe sein kongeniales "Bubble & Squeak" ausprobiert und es doch ein wenig abgewandelt:

Zutaten
3 Handvoll gewürfelte Kartoffeln
Jeweils 1/2 Handvoll gewürfelte Kohlrabi, Möhren, Knollensellerie, Steckrübe, Rosenkohl
2 Frühlingszwiebeln
1 TL getrockneter Salbei
Olivenöl
Butter
Pfeffer und Salz

Zubereitung
Folge dem Link "Jamie at Home"

Dem gesalzenen Kochwasser habe ich noch einen TL getrockneten Salbei beigefügt - köstlich!
Das Kochwasser bloß nicht wegschütten, es ist eine superaromatische Basis für Sossen und Suppen!!!

Einen Frischekick bekommt "Bubble & Squeak" durch das Untermengen von klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, die nur ganz kurz mitgeschmort werden sollten. Dazu passt natürlich die göttlich aussehende Bratwurst von Jamie, aber auch ein simples Spiegelei. Ich kann nur sagen: Genial einfach, einfach genial!

Aber...ich liebe nicht nur die Rezepte und Bilder...auch der Song ist wunderschön♥

Tim Kay My World

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Meine liebste Auszeit findet gerade jetzt statt. "Zwischen den Jahren" . Fünf Tage im Niemandsland, die mir seit jeher heilig sind. Meine ganz persönliche Zeit der Besinnung. Keine geschäftlichen Termine. Kein Konsum. Kein Freizeitstress.
Jetzt riskiere ich einen Blick zurück. Ziehe Bilanz. Wen oder was lasse ich lieber zurück? Was lief so richtig gut und wo habe ich mir eine blutige Nase geholt?
Welche Menschen möchte ich auch 2012 gerne an meiner Seite wissen? Wer wird mir begegnen und wieviele Träume werde ich verwirklichen können? 

Ich weiß ja, es ist Quatsch, aber ich habe zu jedem Jahreswechsel das Gefühl, die kommenden 365 (366!) Tage lägen wie ein unbeschriebenes Blatt...mit unzähligen Chancen... vor mir.                  Alle Zeichen stehen auf Neubeginn. Das finde ich, Jahr um Jahr, wunderschön. Ich freue mich auf alles was kommt und...um es mit Edith Piaf zu sagen:


Verabschieden möchte ich mich für dieses Jahr mit Hermann Hesse und wünsche allen Freunden, Kunden und Lesern einen glücklichen  Start in ein hoffentlich sorgenfreies, gesundes und spannendes 2012!!!



Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse