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Donnerstag, 9. Januar 2014

Bananen-Schoki-Brot

Also eigentlich trifft *Brot* es nicht so ganz. Dieser super-saftige Gaumenschmeichler hat eine eher kuchige Konsistenz. Ein bisschen wie ein besonders schlotziger Rührkuchen, nur nicht ganz so gehaltvoll...naja, mal abgesehen von der Schokolade. Egal! Kalorien zählen wir erst ab morgen wieder ☻

Mein erstes Bananenbrot hatte ich vor vielen Jahren auf Jamaika. Ein Gedicht zum Frühstück. Ein Obstsalat dazu und meine Welt war in Ordnung. Die fruchtige Frische der Früchte und die bananige Süße des Brotes sind zwei, die besonders gut miteinander können.

In der Karibik und auch in den USA findet sich Bananenbrot auf fast jedem Frühstücksbuffet.

Lange habe ich nach einem Rezept gesucht und bin eher zufällig über eines gestolpert.



Hier und da habe ich an den Zutaten geschraubt...so lange, bis es dann endlich zu meinem Bananen-Schoki-Brot wurde.

Das brauchst Du

120 g Butter
150 g Weizen-Mehl
  50 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g Kokosschokolade (Romy)
80 g brauner Rohrzucker (unraffiniert)
2 sehr reife Bananen (die Schale darf gerne ganz dunkelbraun sein)
2 Eier
3 TL Backpulver
3 EL Milch (Kuh- oder pflanzliche Milch)
1 Prise Salz

1 Kastenform 30 cm


So geht das

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Schokolade fein raspeln und mit der Banane in einer Küchenmaschine (z.B. Thermomix)  oder mit dem Handmixer verrühren. Die zwei Eier, Butter, Milch und den Zucker hinzufügen und zu einer homogenen Masse vermengen. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver und Salz hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Teig in die eingefettete Form (Silikon muss nicht eingefettet werden) füllen und 45-55 Minuten backen (Holzspieß-Test nach 45 min).

Ich esse das Bananenbrot am liebsten pur - noch leicht warm- oder mit einem Klecks selbstgemachter Erdbeermarmelade. Lecker ♥♥♥



Sonntag, 25. August 2013

Veganer Biskuitkuchen mit Zwetschgen

Zwetschgen sind die neuen Erdbeeren...und das ist gut so! So sehr ich die süßen Früchtchen auch liebe, nach wochenlanger Pressbetankung in allen Variationen steht mir der Sinn nach neuen Geschmacksspezereien. Da kommt mir der Zwetschgenbaum in unserem Garten gerade recht.


Die meisten Früchte brauchen noch ein paar Tage Sonne, aber zwei Hände voll haben es in mein Körbchen geschafft. Und weil ich so schön in Erntedank-Stimmung war, habe ich mir auch noch ein paar Tomaten und eine Hortensie geschnappt :-)





So, was tun mit der Herrlichkeit? Pflaumenkompott, Chutney oder einfach pur futtern? Nee! Jetzt mal ehrlich, was liegt an einem verregneten Sonntag näher, als ein Kaffeekränzchen mit lecker Kuchen? Selbstgebacken, versteht sich. Blöd zwar, wenn man weder Eier noch Butter im Haus hat, aber dafür eine gute Gelegenheit, mal wieder Veganes zu zaubern.


Rezept: Veganer Biskuitboden

Zutaten für eine Form mit 22 cm Durchmesser

115 g Mehl
125 ml Wasser
  90 g Wasser
3 EL Sonnenblumenöl
2 TL Backpulver
1 TL Vanilleschoten Extrakt

Belag
1 weiche Nektarine (die musste weg;-))
6-8 Zwetschgen
Konfitüre
Pflanzliche Sahne oder Sahne
Agavendicksaft oder Vanille-Akazienhonig (Bremer Teekontor)


Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Mixer/Kitchen Aid zu einem locker-fluffigen Teig verarbeiten. Den Teig in eine Spring-/Silikonform füllen und bei 180 Grad C Umluft ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Den Biskuitboden ein paar Minuten abkühlen lassen und dünn mit Konfitüre (ich habe Himbeere genommen) bestreichen.

Nektarine und Zwetschgen in Spalten schneiden. Die Zwetschgen in Aganvendicksaft oder Honig marinieren und nach Lust und Laune den Biskuit belegen.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und den äußeren Rand des Obstkuchens damit dekorieren. Et voilà!




Ich kann nur sagen...fluffig, fruchtig, figurfreundlich und dabei richtig lecker. Der Obstkuchen ist total unkompliziert und blitzschnell zubereitet. Also genau das Richtige für unerwartete Gäste und süße Gelüste ♥♥♥



Sonntag, 6. Januar 2013

Erdbeer-Tiramisu - Ein fruchtig süßer Start ins neue Jahr

"Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen". Hmm, ich fürchte die alte Bauernregel lässt tief blicken. Denn bisher entwickelt sich der erste Monat ja eher so mittel-winterlich. Sei`s drum...ich wünsche ein wunderbares, gesundes, kreatives 2013 mit unzähligen inspirierenden und genussvollen Momenten.

A propos genussvolle Momente. Den ersten, den ich in diesem Jahr mit euch teilen möchte, gehört eigentlich in den Sommer. Aber die Preisgabe der Zubereitung ist die No.1 auf meiner Hitliste der guten Vorsätze. Ich habe das Tiramisu auf meiner Gartenparty im August serviert und bin seitdem das Rezept schuldig geblieben. An dieser Stelle: Danke Franzi und Sabrina, dass ihr immer an mich geglaubt habt. Eure Geduld hat sich ausgezahlt :-) Hier ist es nun "DAS REZEPT". Der Jahreszeit entsprechend zwar mit TK-Früchten, aber trotzdem...mhhhh♥



Zutaten
250 g Magerquark
250 g Mascarpone light
200 ml Sahne
ca.250g Löffelbiskuits
Saft von 3 unbehandelten Orangen (300-400 ml)
Zesten einer Orange
ca.500 g TK- Erdbeeren
Agavendicksaft (Menge nach Gusto)
Vanille-Akazienhonig, z.B. Teehandels Kontor Bremen (Menge nach Gusto)

Zubereitung
Die Erdbeeren auftauen, in Stücke schneiden und mit dem Honig marinieren.
Zesten einer Orange schneiden.
Orangen auspressen.
Sahne steif schlagen und mit Mascarpone und Magerquark zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
Mit Agavendicksaft süßen und die Zesten unterrühren.

Eine eckige Form mit Löffelbiskuits auslegen und großzügig mit O-Saft beträufeln. Nun abwechselnd Creme, marinierte Erbeeren, getränkte Biskuits und als letzte Lage die zweite Hälfte der Creme schichten.

Das Tiramisu mit Folie abdecken und ca. 2 Stunden kühlen. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben. Im Sommer -anstelle des Kakaos- frische Erdbeeren in Scheibchen schneiden und als Dekoration auf dem Tiramisu verteilen.


Schöne Idee
Tiramisu in hübschen Gläsern anrichten oder für ein Picknick in verschließbare Weckgläser schichten.

Fazit
Ein herrliches Genusserlebnis zu jeder Jahreszeit. Könnte ich mir übrigens auch gut mit Mango und Maracuja vorstellen!